Die vorliegende Arbeit bringt durch den kontrastiven Vergleich mit dem Wolof die Besonderheiten der deutschen Sprache auf der Ebene der Laute und Silben zur Darstellung, um so eine linguistische Grundlage für den Unterricht der Phonologie der deutschen Sprache in der Lingua Franca Senegals, dem Wolof, zu schaffen. Aktuell wird in Senegal zumeist der Deutschunterricht, insbesondere auch die Vermittlung der Aussprache in Französisch, das erst als Zweitsprache mit Schulbeginn erlernt und somit eine Fremdsprache für die meisten Schüler darstellt, abgehalten. Das Herausarbeiten der phonetischen und distinktiven Merkmale der Laute beider Sprachen ermöglicht die Entwicklung von Übungen zur einfachen Aussprachevermittlung der deutschen, für Wolofsprechende problematischen, Laute im DaF-Unterricht. Darüber hinaus wer-den die Silbenstruktur beider Sprachen sowie ihre jeweiligen, spezifischen Besonderheiten auf phonologischer Ebene analysiert. Die Silbenstruktur des Deutschen stellt sich im Ver-gleich zum Wolof als komplexer dar, was die Erstellung einer Reihe von Silbenübungen er-fordert, um sowohl Lehrenden als auch Lernenden entsprechende phonologische Materialen anbieten zu können. Die Arbeit setzt genau hier an und erweist sich von mehrfacher Bedeutung: Zum einen, weil sprachvergleichende Studien zu diesem Sprachenpaar ausgesprochen selten sind (vergleichende Untersuchungen zu Wolof und Französisch überwiegen), sodass linguistische Grundlagenforschung betrieben wird. Zum anderen, weil die kontrastiven Untersuchungen darüber hinaus auch sprachdidaktisch nutzbar gemacht werden, indem auf deren Grundlage ein Erwerb zumindest der Aussprache des Deutschen ausgehend vom und in Wolof als Erstsprache an den Schulen und Universitäten im Senegal ermöglicht wird. This study uses a contrastive comparison with Wolof to illustrate the special features of the German language at the level of sounds and syllables to create a linguistic basis for teaching the phonology of the German language in the lingua franca of Senegal, Wolof. Currently, German lessons, and particularly the teaching of pronunciation, are mostly held in French, which is only learned as a second language at the start of school and is therefore a foreign language for most pupils. Working out the phonetic and distinctive features of the sounds of both languages makes it possible to develop exercises for teaching the simple pronunciation of German sounds, which are problematic for Wolof speakers, in GFL lessons in Senegal. In addition, the syllable structure of both languages and their respective, specific characteristics are analyzed on a phonological level. The syllable structure of German is more complex than that of Wolof, which requires the creation of a series of syllable exercises in order to provide both teachers and learners with appropriate phonological materials. This is precisely where the work comes in and proves to be of multiple importance: on the one hand, because comparative studies on this language pair are extremely rare (comparative studies on Wolof and French predominate), meaning that basic linguistic research is being carried out. On the other hand, because the contrastive studies can also be used for language didactics by enabling the acquisition of at least the pronunciation of German from and in Wolof as a first language at schools and universities in Senegal.