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Asserting data sovereignty under big tech dominance

Domaine:

digital infrastructure

Type de record:

paper
Créateur:
Wem
Éditeur:
None
Hôte:avatar
Das Streben afrikanischer Staaten nach Datensouveränität entstand aus dem Bedürfnis, ihre Souveränität wiederherzustellen und von der globalen digitalen Wirtschaft zu profitieren. Um die Kontrolle über ihre Daten zurückzuerlangen, haben Länder des afrikanischen Kontinents Strategien zur Datensouveränität eingeführt. Dazu gehören Maßnahmen zur Datenlokalisierung durch Datenschutzgesetze, deren Intensität von milden bis hin zu strengen Maßnahmen variiert, sowie die Einrichtung von Datenzentren zur Rückführung von außerhalb des Kontinents gespeicherten Daten. Die vorliegende qualitative vergleichende Fallstudie untersucht, wie Kenia und Nigeria unter den Bedingungen struktureller Komplexität, bedingt durch die Dominanz großer Technologiekonzerne, Datensouveränität im Zeitraum von 2018 bis 2025 durchsetzen. Um diese Frage zu beantworten, werden spezifische Forschungsfragen gestellt, die die staatlichen Kapazitäten, den Einfluss großer Technologiekonzerne auf die Bemühungen Kenias und Nigerias sowie die Rolle von Datenzentren als Katalysatoren für Datenlokalisierung und staatliche Kontrolle analysieren. Die Studie stützt sich zudem auf eine fallübergreifende Indikatoren Analyse, um ihre Ergebnisse im Kontext der Forschungsfragen zu verorten. Die Studie stützt sich erneut auf drei theoretische Rahmenkonzepte – territoriale Jurisdiktion, strukturelle Macht der großen Technologiekonzerne und die postkoloniale Perspektive, um ihre Ziele zu erreichen. Die Ergebnisse zeigen, dass Kenia und Nigeria ihre Absicht, Datensouveränität zu erlangen, nicht mit ihrer tatsächlichen Realität in Einklang bringen können. Asymmetrische Beziehungen zu den großen Technologiekonzernen beeinträchtigen die Fähigkeit der Staaten, Datensouveränität zu erreichen. Daher empfiehlt die Studie, die Bürgerbeteiligung auf verschiedenen Ebenen zu fördern und den Begriff der Datensouveränität in beiden Ländern neu zu bewerten, anstatt ihn nur als Schlagwort zu verwenden. The pursuit of data sovereignty for African states has arisen as a need to reassert their sovereignty and benefit from the global digital economy. To reassert control over data, countries on the African continent have adopted data sovereignty strategies, such as, data localisation measures through data protection laws, which vary on the intensity of their implementation, that is, light to strict measures, as well as the establishment of data centres to repatriate data stored outside of the continent. In this regard, the research designed as a qualitative comparative case study focuses on assessing how Kenya and Nigeria assert data sovereignty under conditions of structural complexities constrained by the dominance of Big Tech, using the period 2018-2025. To answer this, the research employs specific research questions that assess state capacity, the influence of Big Tech on the efforts of Kenya and Nigeria, and the instrumentality of data centres as catalysts for data localisation and state control. The research further relies on a cross-case indicator analysis to situate its findings within the context of the research questions. Again, the research relies on three theoretical frameworks spanning territorial jurisdiction, structural power of Big Tech, and the post-colonial lens to achieve the aims and objectives of the research. The research based on its findings concludes that there is a distortion between the intention of Kenya and Nigeria to assert data sovereignty as their realities are constrained by asymmetrical relations with Big Tech, which impacts the states’ ability to achieve data sovereignty. In this regard, the research recommends findings focused on citizen engagement at varied levels and a reevaluation of data sovereignty for the two countries beyond just the buzzword.